Was wäre, wenn „Öko-Angst“ zur neuen Normalität wird?
Die Zeit ist gekommen, in der Veränderungen der Erdenvironment unsere Herzen beeinflussen. Jüngste Nachrichten berichten über einen Anstieg der Besorgnis über Umweltthemen, die sogenannte „Öko-Angst“. Wenn dieser Trend anhält, wie wird sich unsere Zukunft verändern? Lassen Sie uns gemeinsam über „was wäre, wenn“ nachdenken.
- Nachrichten von heute: Was passiert gerade?
- Hintergrund der zeitlichen Veränderungen
- Was passiert, wenn wir so weitermachen? Wie wird die Zukunft aussehen?
- Fragen für Gespräche zu Hause (Tipps für den Dialog zwischen Eltern und Kindern)
- Zusammenfassung: Um 10 Jahre in die Zukunft zu blicken, um heute Entscheidungen zu treffen
Nachrichten von heute: Was passiert gerade?
Quelle:
https://www.psychologytoday.com/us/blog/nature-is-nurture/202207/eco-anxiety-is-the-new-normal
Zusammenfassung:
- Öko-Angst bezeichnet den Zustand zunehmender mentaler Besorgnis über Umweltprobleme.
- Diese Angst ist besonders unter der jüngeren Generation und denjenigen, die sich aktiv mit Umweltfragen befassen, ausgeprägt.
- Therapeuten und Berater suchen nach Wegen, mit dieser neuen Angst umzugehen.
Hintergrund der zeitlichen Veränderungen
① Erwachsenenperspektive
Der Anstieg von Öko-Angst resultiert aus der Unsicherheit, die durch den Klimawandel verursacht wird und dem Gefühl der Krise, das aus der Verschlechterung der Umwelt resultiert. Auch der Übergang zu nachhaltiger Energie und Verzögerungen in der Umweltpolitik spielen eine Rolle. Während die Gesellschaft verlangt, dass schnell gehandelt wird, wird das individuelle Verhalten hinterfragt.
② Kinderperspektive
Kinder haben zunehmend die Möglichkeit, durch Schulunterricht und Medien über Umweltfragen informiert zu werden. Dies kann ihre Ängste über die eigene Zukunft oder ihre Entscheidungen im Alltag (zum Beispiel die Wahl, auf Plastik zu verzichten) beeinflussen.
③ Perspektive der Eltern
Als Eltern stellt sich die Herausforderung, wie sie mit der Öko-Angst ihrer Kinder umgehen. Während sie den Kindern Umweltprobleme näherbringen, müssen sie auch darüber nachdenken, welche Maßnahmen sie gemeinsam ergreifen können, um Hoffnung zu wecken. Anstatt darauf zu warten, dass sich die Gesellschaft verändert, kann es eine Möglichkeit sein, kleine Aktionen im Haushalt zu starten.
Was passiert, wenn wir so weitermachen? Wie wird die Zukunft aussehen?
Hypothese 1 (neutral): Eine Zukunft, in der Öko-Angst normal wird
Öko-Angst könnte zur Norm werden und sich als Fachgebiet der Therapeuten etablieren. Individuen werden sich ihrer Ängste stellen und die Bedeutung der psychischen Gesundheit könnte neu erkannt werden. Umweltbewusstsein wird Teil der Lebensweise und es wird eine Ära, in der das Gleichgewicht zwischen Individuum und Gesellschaft gefragt ist.
Hypothese 2 (optimistisch): Eine Zukunft, in der Öko-Angst erheblich fortschreitet
Die Öko-Angst könnte als Katalysator für die Beschleunigung nachhaltiger Technologien und Energiewandel dienen. Die jüngere Generation wird Führungsrollen übernehmen und neue Geschäfte und Gemeinschaften werden entstehen. Die Werte werden auf Zusammenleben und Zusammenarbeit fokussiert sein, mit einer globalen Vernetzung.
Hypothese 3 (pessimistisch): Eine Zukunft, in der Öko-Angst verloren geht
Wenn die Öko-Angst weiterhin ignoriert wird, könnte das zu einer weit verbreiteten Teilnahmslosigkeit gegenüber Umweltproblemen führen und die psychische Gesundheit der Individuen könnte sich verschlechtern. Dies könnte soziale Unsicherheit hervorrufen und Umweltmaßnahmen weiter verzögern. Werte könnten sich so verschieben, dass kurzfristige Gewinne Vorrang haben und Nachhaltigkeit in den Hintergrund gedrängt wird.
Fragen für Gespräche zu Hause (Tipps für den Dialog zwischen Eltern und Kindern)
| Beispielhafte Fragen | Ziel |
|—|—|
| „Wenn Öko-Angst näher rückt, welche Regeln möchtest du aufstellen?“ | Handlungsauswahl, Regelsetzung |
| „Wie würdest du einem Freund, der Öko-Angst nicht kennt, dies vermitteln – mit welchen Worten oder Bildern?“ | Kooperatives Lernen, Kommunikation |
| „Wenn es Leute gibt, die unter Öko-Angst leiden, wie könnten wir in der Gemeinschaft helfen?“ | Überlegungen zur Gesellschaftsbeteiligung, Empathie |
Zusammenfassung: Um 10 Jahre in die Zukunft zu blicken, um heute Entscheidungen zu treffen
Welche Zukunft haben Sie sich vorgestellt? Wie nehmen Sie die Öko-Angst wahr und welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen? Teilen Sie Ihre Gedanken gerne in den sozialen Medien oder in Kommentaren mit uns. Unsere kleinen Stimmen könnten der erste Schritt sein, um die Zukunft zu verändern.